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Der VULKAN Köln liegt im historischen kölner
Lichtviertel, im Stadtteil Ehrenfeld.
Die Straßennamen Heliosstr und Lichtstraße
sind Zeugnisse dieser über 100jährigen Geschichte
aus den Anfängen der Industrialisierung von Köln.
Aus der Gas Straße wurde die Lichtstr..
Die Actien Gesellschaft für Gas und Elektrizität
wurden die VULKANWERKE.
Hier wurden Gaslaternen gegossen und etwa ab 1910 begann
die Hightech Produktion der elektrischen Straßenbeleuchtung.
Hier war eines der innovativen Zentren Kölns, Leuchttürme
aus Köln waren weltweit begehrt, die Firma Helios
war Weltmarktführer, noch heute steht ein Leuchtturm
in der Heliosstr. Das neue elektrische Licht der Städte
warf Licht in alle bis dahin dunklen Ecken, politisch
und sozial erhellte sich gewissermaßen die neue
Zeit.
Das Bewusstsein der Menschen erwachte aus dem Dämmerzustand
der Ständehirarchien und Manufakturen. Das Leben
wurde sicherer und transparenter, kritischer und informativer.
Vulkan beleuchtet und inszeniert die Einweihung des
Kölner Doms 1880, die von Konrad Adenauer gewünschte
Lichtinszenierung einer gesamten Stadtskyline zur Pressa
1928 wird von VULKAN ausgeführt.
Die wichtigste Ausstellung zur Versöhnung von Kunst
und Handwerk die "Werkbund Ausstellung in Köln
1914":Vulkan bekommt den Auftrag zur Herstellung
eines Kandelabers zur Straßenbeleuchtung des Deutzer
Rheinufers, Werbeanzeige von VULKAN im Ausstellungskatalog.
Mit der Leuchtkraft der neuen elektrischen Beleuchtungsmittel
wurden auch die Lichtspielhäuser möglich,
Filmtheater entstanden, das Kino und damit die Möglichkeit
vorproduzierter Unterhaltung großen Gruppen zugänglich
zu machen begann. Der Siegeszug einer neuen Industrie
begann: die Unterhaltungsindustrie UFA Hollywood hatten
bis dahin nie da gewesene wirtschaftliche Zuwachsraten.
Fox tönende Wochenschau informierte die Welt Der
Film wurde zu einem wichtigen Informationsmedium, in
der Folge entstanden die Fernseh-gesellschaften, hier
liegen die Wurzeln des Informationszeitalters. Alle
Aspekte haben mit Licht zu tun und wären ohne diese
technische Entwicklung nicht denkbar.
Heute nun sind Laser die Werkzeuge der neuen Unterhaltungsmedien
und der gesamten Informationsgesellschaft, Bild und
Tondaten werden so gesichert und vervielfältigt,
Glasfaserkabel führen Lichtsignale die in ungeheurer
Präzision und Geschwindigkeit enorme Datenmengen
in Lichtgeschwindigkeit transportieren.
Licht ist Schwingung, ist Frequenz, ist je nach Höhe
der Frequenz gewissermaßen hörbar, in jedem
Fall messbar, so auch einsetzbar bei der Analyse molekularer
Strukturen in der Magnetresonanz
All dies bildet die historische Basis gewissermaßen
den soliden Baugrund für den neuen VULKAN.Köln.
Hier wird weiterhin mit Licht gearbeitet, Unterhaltung
und Information produziert und in Lichtgeschwindigkeit
verbreitet, es wird weiterhin geforscht und mit Licht
gemessen.
Die Transformation vom Industriestandort zum High end
Produzenten der Kommunikations-, Informations- und Wissensgesellschaft
wird hier in eindrucksvoller Weise
An diesem historischen Standort und in der denkmalgeschützten
Bausubstanz realisiert.
Literatur:
· 2000 Jahre kölner Wirtschaftsgeschichte
Clara van Eill
· Kölner Wirtschaftsarchitektur von der
Gründerzeit bis zum
Wiederaufbau
· Wienand Verlag Dieter Klein- Meynen, Henriette
Meier, Alexander
Kirdorf
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